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19.09.2018

2. Platz beim ChemCar-Wettbewerb 2018 für DHBW Mannheim

LoChemotive

Team "LoChemotive": Markus Ketterer, Patrik Molitor und Inga Müller. Nicht im Bild: Tim Wehberg und ihr Dozent Klaus Benitz

Das studentische Team und ihr Fahrzeug „LoChemotive“ behaupten sich unter den kreativen jungen Verfahrensingenieuren.

Der 13. ChemCar-Wettbewerb wurde bei der ProcessNet-Jahrestagung vom 10. bis 13. September in Aachen ausgetragen. Aufgabe war es ein Fahrzeug zu bauen, das eine möglichst sichere und emissionsfreie chemische Reaktion als Antrieb nutzt. Das Team aus dem Studiengang Maschinenbau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim ging mit der LoChemotive und einer Wasserstoffperoxid-Reaktion an den Start. Dabei wird H2O2 zu Wasser und Sauerstoff zersetzt und treibt einen Druckluftmotor an. Das an eine Lokomotive erinnernde ChemCar wurde von den Studierenden digital konstruiert und im innovativen 3D-Druckverfahren gefertigt.

Neben der Bewertung des Gesamtkonzepts treten die Fahrzeuge auch in einem Rennen gegeneinander an. Herausforderung dabei ist das exakte Abfahren einer zuvor gelosten Distanz unter Mitführen eines ebenfalls ausgelosten Zusatzgewichts. Beim diesjährigen Wettbewerb sollte eine Strecke von 14,5 Metern mit einer Zuladung von 30 Prozent des Eigengewichts zurückgelegt werden. Die Studierenden der DHBW Mannheim erreichten unter Berücksichtigung der gefahrenen Distanz von 12,6 Metern und nach Bewertung des Gesamtkonzepts den zweiten Platz von insgesamt sieben Teams.

"Wir freuen uns mit dem Team über die Platzierung ihrer LoChemotive im vorderen Feld der Mitbewerber und gratulieren zum hervorragenden zweiten Platz", honoriert Prof. Dr. Andreas Föhrenbach, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik die Leistung der Nachwuchsingenieure.

Seit 2006 wird der Wettbewerb durch die kreativen jungen Verfahrensingenieure (kjVI), den Verein Deutscher Ingenieure Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) und der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA) organisiert. Auch dieses Jahr hatten zahlreiche namhafte Hochschulen, wie die RWTH Aachen, die TU Dortmund, die Universität Ulm oder auch die Universitas Negeri Semarang aus Indonesien, ein ChemCar entwickelt, konstruiert und gebaut.

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