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15.08.2006

Bachelor-Studiengänge der Berufsakademie Mannheim erfolgreich akkreditiert

Alle Studienbereiche der Berufsakademie Baden-Württemberg überzeugten mit glänzenden Studienbedingungen

Ab dem Studienjahr 2006 werden an der Berufsakademie (BA) Mannheim ausschließlich akkreditierte und damit hochschulrechtlich anerkannte Bachelor-Studiengänge angeboten. Die neuen Abschlussbezeichnungen lauten: „Bachelor of Engineering“ bzw. „Bachelor of Science“ im Bereich Technik und „Bachelor of Arts“ im Bereich Wirtschaft.

Die erfolgreiche Akkreditierung sämtlicher Studiengänge der Berufsakademie Baden-Württemberg durch die Zentrale Evaluierungs- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) bestätigt eindrucksvoll das Konzept der Berufsakademie und sichert die nationale und internationale Anerkennung der Studienleistungen in akademischer und berufsrechtlicher Hinsicht. Diese Akkreditierung geht zurück auf einen Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15. Oktober 2004, welcher die Weichen für die Integration der Berufs-akademien in den Bologna-Prozess stellte und eine verpflichtende Akkreditierung sämtlicher Bachelor-Studiengänge vorsah.

Die Gutachter der ZEvA haben alle Studiengänge der Berufsakademie Baden-Württemberg einem strengen Begutachtungsverfahren unterworfen und konnten sich an verschiedenen Standorten u. a. in Mannheim von der Qualität des Studienangebots überzeugen. Sie zeigten „sich positiv beeindruckt vom Konzept und der Umsetzung der dualen Studiengänge an der Berufsakademie“ und empfahlen daher die Verleihung des Qualitätssiegels. Sie honorierten ausdrücklich das gute Zusammenspiel von Theorie- und Praxisanteilen innerhalb des dualen Studiums. Das Qualitätssicherungssystem der Berufsakademie sei „insgesamt sehr gut geeignet, eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Studierenden sicher zu stellen – in den Theoriephasen an der Berufsakademie wie auch in den Praxisphasen bei den dualen Partnern“. Darüber hinaus wirke sich der Wechsel der Lernorte „äußerst günstig“ für die „professionelle Qualifizierung der Studierenden“ aus. Dank der positiven Rahmenbedingungen („aufwändiges Auswahlverfahren für die Studierenden, die finanzielle Absicherung der Studierenden durch die Ausbildungsbetriebe, kleine Studierendengruppen von bis zu dreißig Personen, eine gute räumliche und sachliche Ausstattung sowie eine intensive Betreuung durch die Lehrenden“, etc.) seien die Studierenden in der Lage, das Intensivstudium an einer BA zu bewältigen. Schließlich sei „die Arbeitsbelastung(…)an der Berufsakademie für die Studierenden höher als an einer Universität oder einer Fachhochschule". (Auszüge aus den Bewertungsberichten der Studienbereiche)

Die Bachelor-Abschlüsse der BA Baden-Württemberg sind somit zusätzlich zur langjährig etablierten Wertschätzung aus der Praxis samt berufsrechtlicher Anerkennung auch hochschulrechtlich voll anerkannt. Die erfolgreiche Akkreditierung eröffnet den Studierenden der Berufsakademie neben dem Zugang zu attraktiven Berufsfeldern zugleich die Möglichkeit, sich in weiterführenden Masterstudiengängen akademisch weiterzubilden und schafft damit neue Chancen innerhalb des entstehenden europäischen Hochschulraumes.

Integration in den Bologna-Prozess

Über vierzig Länder haben inzwischen die Bologna-Deklaration unterschrieben und sich somit dem Ziel verpflichtet, bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Die Berufsakademien erfüllen bereits seit ihrer Gründung vor mehr als dreißig Jahren zentrale Forderungen des Bologna-Prozesses. Ein praxisorientiertes und in sechs Semestern studierbares Studium, eine hohe Studienerfolgsquote (rund 90 Prozent) und eine ausgeprägte Berufsbefähigung (Employability) der Absolventen (unmittelbar nach Studienende haben 80-90 Prozent einen Arbeitsvertrag in der Tasche) sprechen für die „erfolgreichste bildungspolitische Innovation der Nachkriegszeit“ (Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg).

Qualität und die praxisorientierte Grundausrichtung der Berufsakademien bleiben erhalten

An den Universitäten werden bei vielen Studiengängen erstmals Elemente der Berufspraxis in das Curriculum aufgenommen, viele Fachhochschulen verkürzen dagegen die Regelstudienzeit ausgerechnet zu Lasten der Praxisanteile. An den Berufsakademien werden hingegen auch künftig akademische Lehre und betriebliche Praxis gleichberechtigt zusammenwirken. Dieses besondere Kennzeichen der Berufsakademie tritt somit noch stärker hervor.

 

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