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10.03.2017

DHBW Mannheim forscht: 3D-Druck – Zukunftstechnologie in der Fertigung

Additive Fertigungsverfahren, häufiger unter dem Synonym 3D-Druck bekannt, machen vor keiner Branche mehr Halt. Innerhalb sehr kurzer Zeit hat sich der 3D-Druck im Zusammenhang mit der technologischen Entwicklung der Industrie 4.0 zu einem Zukunftsthema entwickelt. Die Herstellung von Prototypen, Modellen, Mustern, Werkzeugen sowie Endprodukten auf Basis von digitalen 3D-Konstruktionsdaten hat längst Einzug in die industrielle Praxis gehalten und ermöglicht eine weites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Mit einem Mix aus Fachvorträgen aus der Wissenschaft und Best Practice Beispielen aus der Industrie gibt die Kooperationsveranstaltung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar „Additive Fertigungsverfahren / 3D-Druck“ am 23. März einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand, Perspektiven und Anwendungsfelder des 3D-Drucks. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet an der DHBW Mannheim am Campus Coblitzallee statt.

Insbesondere bei der Produktion von Kleinserien und dem Prototypbau wird der 3D-Druck zunehmend gängige Praxis. Damit hat die Additive Fertigung, die zukünftig Ersatzteile in einer mit heutigen Standardverfahren hergestellten Qualität liefern kann, auch direkte Auswirkungen auf Lagerhaltung, Transport und Kundenservice. Die Druckverfahren sind bereits schon heute extrem genau und auch komplexe Formen können mit einem geeigneten Drucker aus nahezu jedem Material in standardisierter Qualität ohne spezielles Werkzeug hergestellt werden. Kein oder nur sehr geringer Materialverlust und neue fertigungstechnische Freiheit sind weitere Vorteile der neuen Verfahren.

Während des gemeinsamen Forschungstages DHBW Mannheim und IHK Rhein-Neckar beleuchten Professoren der DHBW Mannheim und Vertreter der Unternehmen Conspir3D GmbH, Hännssler Kunststoff- und Dichtungstechnik GmbH, 3D MicroPrint GmbH und IRATEC GmbH mit Impulsvorträgen intensiv das Thema 3D-Druck und damit einhergehende Möglichkeiten des Einsatz dieser Technologien in verschiedenen Fertigungsprozessen. Auch der Frage wie zukünftige Ingenieure im Rahmen ihrer Ausbildung an diese Themen herangeführt werden und schließlich eine Live-Demonstration eines 3D-Druck stehen auf dem Programm. Am Ende der Vortragsreihe sind die Teilnehmer eingeladen, sich bei einem Get together über ihre Erfahrungen auszutauschen und offene Fragen zu klären.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des IHK-Hochschulkooperationsprogramms POTENZIALE gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar angeboten. Sie richtet sich an Geschäftsführer, Betriebs- und Entwicklungsleiter und Fachleute aus Unternehmen und Institutionen. Insbesondere interessierte Vertreter kleiner und mittelständischer Unternehmen, die bisher keine oder wenig Kooperationserfahrung besitzen, sind eingeladen am Netzwerk zu partizipieren und sich neben den fachlichen Themen auch über die Möglichkeiten der wissenschaftlichen Forschung in der Hochschullandschaft zu informieren.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung bitte bis zum 16. März 2017 auf der IHK Rhein-Neckar Website www.rhein-neckar.ihk24.de unter Eingabe der Dokument-Nr. 396863 Veranstaltungsort ist das Audimax (SV-Auditorium) an der DHBW Mannheim – Campus Coblitzallee, (Gebäude E, EG) in Mannheim.

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