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05.06.2018

DHBW präsentiert sich auf der ACHEMA

Duale Hochschule als starker Partner für Nachwuchsqualifizierung in den Bereichen chemische Technik und Verfahrenstechnik

Wenn in wenigen Tagen vom 11. bis 15. Juni die ACHEMA als Weltforum für chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie in Frankfurt ihre Pforten öffnet, dann treffen sich fast 4.000 Aussteller aus mehr als 50 Ländern mit dem Thema Prozessindustrie im Fokus. Längst ist auch hier die rasante Entwicklung der Digitalisierung angekommen, sei es im Labor, im Anlagenbau oder im Packaging und der Logistik. Doch um im Wettlauf des digitalen Wandels mithalten zu können, ist neben innovativen technologischen Entwicklungen und smarten IT-Lösungen immer die Ressource Mensch von zentraler Bedeutung. Gesucht und dringend gebraucht werden Nachwuchsingenieure, IT-Spezialisten und auch Allrounder, die die neuen Möglichkeiten kennen, verstehen, vernetzen und im Unternehmen etablieren und weiterentwickeln können.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) leistet als starker und verlässlicher Partner der Wirtschaft hier einen hervorragenden Beitrag. Gemeinsam mit Unternehmen bietet sie seit über 40 Jahren duale Studiengänge an, die mit der Veränderung von Gesellschaft und Wirtschaft Schritt halten - auch auf den Gebieten der chemischen Technik und der Verfahrenstechnik. Als Aussteller auf der ACHEMA nutzt die DHBW die Gelegenheit über ihr Studienangebot zu informieren – im Vordergrund stehen aber auch die Vernetzung in die Branche und der Dialog mit den Unternehmen zum Thema Nachwuchsqualifizierung und insbesondere Fachkräftesicherung in Zeiten von Industrie 4.0, Digitalisierung und Big Data. Besucher finden die DHBW in Halle 9.2 am Stand D81. Unschlagbares Markenzeichen eines dualen Studiums an der DHBW ist die Praxisintegration. Sowohl während der Unternehmensphasen als auch während der Studienphasen an der Hochschule, die sich regelmäßig abwechseln, wird die Praxis groß geschrieben. Ausdruck findet dieser starke Praxisbezug u.a. in anwendungsbezogenen Studienarbeiten und Lehrmodellen, von denen die DHBW einige aus dem Studiengang Maschinenbau auf der ACHEMA präsentieren wird.

Der Standort Mannheim stellt eine sog. Wirbelschicht aus, die exemplarisch mit Silicagelperlen betrieben wird. Durch die Luftfeuchtigkeit ändern die Silicagelperlen mit der Zeit ihre Farbe und zeigen damit an, dass sie Feuchtigkeit aufgenommen haben. Die Wirbelschicht ist in dieser Konfiguration als verfahrenstechnischer Hingucker konzipiert. Diese Anlage wird aber auch in der Lehre für Laborversuche für Studierende eingesetzt. Wirbelschichten haben eine sehr gute Charakteristik bezüglich Durchmischung und Wärmeübergang, so dass sie bevorzugt für Reaktoren, Trocknungsprozesse, Coating, Granulation etc. eingesetzt werden.

Zu sehen sein wird außerdem das 2017 mit dem ersten Preis der kreativen jungen Verfahrensingenieure (kjVI), dem Verein Deutscher Ingenieure Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) und der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA) ausgezeichnete ChemCar der DHBW Mannheim – ein Studierendenprojekt aus den Bereichen der Verfahrenstechnik und der Konstruktion. Dabei nutzten die Studierenden die katalytische Zersetzung von Wasserstoffperoxid zu Wasser und Sauerstoff, um einen stetigen Sauerstoffstrom zu erzeugen. Diese gut kontrollierbare Reaktion ist die optimale Voraussetzung, um eine Radialkolbenmotor pneumatisch anzutreiben. Schließlich zeigt die DHBW Mosbach ein Modell einer Industrie 4.0 Förderanlage, die im Bereich der Verfahrenstechnik als Studienarbeit entstanden ist.

6.300 STUDIERENDE
41 STUDIENRICHTUNGEN
1.900 PARTNERUNTERNEHMEN

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Hochschulkommunikation
Tel.: (0621) 4105-1133
Fax: (0621) 4105-1607
ingrun.salzmann(at)dhbw-mannheim.de

 

Katarzyna Michalski
Sekretariat Hochschulkommunikation
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katarzyna.michalski(at)dhbw-mannheim.de