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05.02.2019

Ein Semesterabschluss als Auftakt für die DHBW Summer School

Fotografin: Charlotte Wulff

Zur Vorbereitung der nächsten Sommer School tauschte sich Julia Zessin von der DHBW Summer School on Sustainability mit Fabienne Schovenbeck und Conrad Mahnkop, den späteren Froschkönig-Preisträgern (Innovationspreis für besonders nachhaltige Gestaltung), aus und lud sie ein, im Juli für die DHBW Summer School on Sustainablity nach Mannheim zu kommen. Der Blick der Designer wird einen spannenden und ungewöhnlichen Gegenpunkt zu den renommierten Dozenten und akademischen Kollegen anderer Institute bilden. Ihre Sichtweise wird den TeilnehmerInnen der DHBW Summer School on Sustainability einen weiteren Zugang zum großen Thema Nachhaltigkeit bieten.

Rund 30 innovative Projekte aus den Bereichen Kommunikationsdesign, Produktdesign, Fotografie und Illustration wurden am 27. Februar von mehr als 400 Gästen im Kölner Cinenova Kino präsentiert. Das Besondere dabei: Fast alle Arbeiten setzen sich mit sozialen und ökologischen Themen auseinander und stammen von Studierenden der ecosign. Bei der Akademie für Gestaltung, die spätestens seit der Erfindung des Pfandrings durch ihren Studenten Paul Ketz in aller Munde ist, hat es Tradition, die beste studentische Arbeit bei einer öffentlichen Semesterabschlussveranstaltung auszuzeichnen. Dieses Mal ging der „Froschkönig“ – so heißt der Innovationspreis für besonders nachhaltige Gestaltung – zum ersten Mal an zwei Nachwuchsdesigner. Aus einem größeren Pool an Einreichungen erhielten Fabienne Schovenberg für ihre Abschlussarbeit „Ist/Die Welt/ist noch zu retten – Auf der Suche nach Gelassenheit in sozialökologischen Engagement“ und Conrad Mahnkopf für seine Abschlussarbeit „Zu guter Letzt“ die beiden Auszeichnungen. Während sich Conrad Mahnkopf gänzliche ohne erhobenen Zeigefinder mit dem Thema „korrektes Schlachten“ befasste, erarbeitete Fabienne Schovenbeck ein Manifest für den gelasseneren Umgang beim Lösen der (ökologischen) Probleme dieser Welt.

Am Abend wurden weitere Entwürfe ausgezeichnet, die im Rahmen von Semesterprojekten mit externen Partnern entstanden sind. Die ecosign kooperierte dafür unter anderem mit der Initiative Open-Source-Seeds, die sich gegen die Privatisierung, Monopolisierung und das Patentieren von Saatgut einsetzt. Mit einer aus der digitalen Welt inspirierten Open-Source-Saatgutlizenz sorgt die NGO dafür, dass Saatgut in allen Varianten als Gemeingut rechtlich abgesichert ist und weiterhin allen Menschen zur Verfügung steht. Zu diesem Thema entwickelten Studierende Animationsfilme, die das komplexe Thema anschaulich verarbeiten sollen.

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