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13.05.2019

Engineers for future – Rückblick zum ersten Ingenieurtag in der Metropolregion Rhein-Neckar

Der Berufsstand der Ingenieure in der Metropolregion Rhein-Neckar traf auf Einladung von VDE und VDI erstmalig in Mannheim zusammen. Die Veranstaltung an der DHBW zog am 11. Mai 2019 über 300 Besucher an und bot neben Fachvorträgen viel Raum für Begegnung und Austausch. Ein vielseitiges Begleitprogramm machte den 1. Ingenieurtag in der Metropolregion auch zu einem Meilenstein der Nachwuchsförderung. Die Fortsetzung des erfolgreichen Formates ist bereits in Planung.

Unter dem Titel „Smart Production – Chancen und Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort und Lebensraum Rhein-Neckar“ luden VDI und VDE gemeinsam zum ersten Ingenieurtag in der Metropolregion Rhein-Neckar ein. Im Fokus der Veranstaltung an der DHBW Mannheim stand die Digitalisierung und die sich daraus ergebenden neuen Anforderungen an die Ingenieure, die Produktionsstrukturen und den Lebens- und Arbeitsraum von morgen.

Georg Pins, Clustermanager für Energie, Mobilität und Produktion der Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim und Geschäftsführer des Netzwerk Smart Production e. V., legte dar, wie Großunternehmen, KMU, Verbänden und Hochschulen als Netzwerkpartner bereits heute gemeinsam erfolgreich an einer digitalen Zukunft der Produktion arbeiten. Joachim Lentes, Leiter Competence Team „Digital Engineering“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, zeigte die Möglichkeiten auf, durch Digitalisierung und die die damit verbundene Dezentralisierung kleinteiliger, verteilter und schonender zu produzieren. Das Kompetenzprofil des Ingenieurs der Zukunft fokussierte Dr.-Ing. Udo Scheff, Global Vehicle Engineering Manager Mid-Tractors, John Deere GmbH & Co. KG, Mannheim in seinem Vortrag. Die Industrie 4.0 benötige den Ingenieur 4.0, der neben fachlichen Kompetenzen vor allem auch Schnittstellenkompetenzen in die IT und die Fähigkeit zur Teamarbeit aufweist. „Mit dem INGENIEURTAG wollen wir den Austausch über die Herausforderungen der Digitalisierung und die Potenziale für die Metropolregion Rhein-Neckar fördern“, erläuterte der Vorsitzender des VDI Nordbaden-Pfalz, Professor Dr. Andreas Föhrenbach, den rund 250 teilnehmenden Ingenieurinnen und Ingenieuren Anspruch und Zielsetzung des neuen Formates.

Ein vielseitiges Programm für Kinder und Jugendliche zielte darauf ab, altersgerecht das Interesse an Technik zu wecken und war aufgrund der hohen Nachfrage in kürzester Zeit ausgebucht. In Workshops erlernten Kinder ab neun Jahren beispielsweise spielerisch die Programmierung von Robotern und erforschten die Magnetkraft bei Generator und Elektromotor. Der Rennwagen CURE ermöglichte eine Rennwagen-Simulation und begeisterte nicht nur die jungen Besucher. Auch ein weiteres Projekt der DHBW Mannheim, die Fußball-Roboter TIGERS, zeigten anschaulich, wie sich Ingenieurswissen mit IT-Kompetenz verbindet. Sehr gut besucht war auch ein spezielles Angebot zur Studien- und Berufsorientierung für Schulabgänger*Innen. Publikumsmagnet war der 40-Tonnen-Truck „expedition d“ des Arbeitgeberverbandes SüdWestMetall, der die Digitalisierung für Alt und Jung hautnah erlebbar machte.

Professor Andreas Föhrenbach, Vorsitzender des VDI Nordbaden-Pfalz und Dr. Johannes Kaumanns, Vorsitzender des VDE Kurpfalz, freuten sich über den erfolgreichen Auftakt und betonten, wie wichtig es sei, „mit einem jährlichen INGENIEURTAG in der Metropolregion Rhein-Neckar eine breite öffentliche Diskussion über aktuelle technische und damit verbunde gesellschaftliche Themen anzustoßen.“ Es sein schließlich zentrale Aufgabe der beiden Fachverbände, den Berufsstand des Ingenieurs als kompetenten und verantwortungsbewussten Gestalter der Zukunft auch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu stärken.

Video und Bildmaterial unter www.ingenieurtag-mrn.de

 

 

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