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28.05.2018

Forum Generale an der DHBW Mannheim: 3D Druck bis Bitcoins Dirk Müller über den Einfluss von neuen Technologien auf die Arbeits- und Finanzwelt der Zukunft

Am 16. Mai 2018 sprach der Finanz- und Börsenexperte Dirk Müller in dem voll besetzten SV-Auditorium der DHBW Mannheim vor Studierenden und Interessenten der DHBW über die kommenden Herausforderungen in der Arbeits- und Finanzwelt. Der Ansturm war enorm und in kürzester Zeit hatte sich das Audimax bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach einer kurzen Begrüßung von Rektor Prof. Dr. Georg Nagler startete Dirk Müller seinen Vortrag mit einem ernst gemeinten Appell an die Studierenden: „Es ist Eure Welt. Ihr seid dran die Welt zu gestalten.“

„Big Data, Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet der Dinge – mit diesen Begriffen hätten Sie mit Glück direkt ein Bingo“ scherzte Dirk Müller, auch bekannt unter dem Namen Mister Dax. Und tatsächlich diese und viele weitere Begriffe fielen häufig während des Vortrages und beweisen, dass sie fortan nur noch stärker an Bedeutung gewinnen werden. „Denn alles was digitalisierbar ist, wird auch digitalisiert werden“, so Müller. Schon immer sicher geglaubte Industrien, stabile Märkte, ausgefeilte Finanzstrategien und strukturierte Arbeitsabläufe werden in Zukunft von Grund auf verändert und werden unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen und Probleme stellen. Doch wie genau sieht das in der Welt der Arbeit und Finanzen aus?

Durch die zahlreichen und innovativen Entwicklungen im technischen Bereich verändert sich unsere Gesellschaft in einer unglaublichen Geschwindigkeit – und das zieht Konsequenzen nach sich. An Hand von unterschiedlichen anschaulichen Beispielen skizzierte Dirk Müller in seinem überaus spannenden und humorvollen Vortrag die Trends der Zukunft und deren nachvollziehbaren Auswirkungen und Folgen. So beschäftigte er sich unter anderem mit der Frage, ob die deutschen Automobilgiganten auch in einer Welt mit selbstfahrenden Elektrofahrzeugen eine Rolle spielen würden. Nein? - dies hätte nicht nur für die Automobilbranche gravierende Folgen, sondern unter auch für die Zulieferer zum Beispiel aus dem Maschinenbau und der Chemie.

Gleichermaßen wird die Automatisierung unserer Arbeitswelt diese künftig revolutionieren und tiefgreifend verändern. Es werden immer weniger Arbeitskräfte in der Produktion benötigt, sodass eine Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländern keine große Relevanz mehr haben wird. Die sogenannte Just-in Time Produktion von Kleinserien, möglich durch den 3D-Druck, den man vor Ort direkt nutzen kann, erspart unter anderem große Transportwege und -volumen, aber auch Fehl- und Überproduktionen. Somit beende die Industrie 4.0 mit großer Sicherheit einen Teil der Globalisierung unserer Vergangenheit.

Dirk Müllers Fazit ist, dass die Auswirkungen auf unsere Finanz- und Arbeitswelt zwar definitiv enorm und herausfordernd seien, jedoch auch außerordentlich chancenreich. Denn laut ihm sind wir auf dem Weg ins Schlaraffenland, in dem jeder frei sein werde, was er gerne arbeiten möchte und man in der Lage sein werde, sich auf die schönen Dinge des Lebens zu konzentrieren.

Gekonnt führte Dirk Müller seine 200 Zuhörer durch seinen Vortrag, an den sich eine intensive und interessante Frage- und Diskussionsrunde anschloss. Schließlich nahm er sich Zeit für individuelle Gespräche, Autogramme, Selfies und den ein oder anderen Börsentipp.

Der Freundeskreis Freunde und Alumni der DHBW Mannheim e.V. dankt Dirk Müller für die Bereicherung der Vortrags- und Veranstaltungsreihe Forum Generale und freut sich über die große Resonanz. Das Forum Generale, gefördert vom Freundeskreis der DHBW Mannheim bietet Studierenden, Vereinsmitgliedern, Hochschulangehörigen und der interessierten Öffentlichkeit regelmäßig die Möglichkeit in Form von Vorträgen und Ausflügen über den berühmten Tellerrand zu blicken und dabei auch Mannheim und die Vielfältigkeit der Region genauer kennenzulernen.

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