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21.07.2017

Frauenpower von der DHBW Mannheim: IMBIT-Absolventin gewinnt Frauen-MINT-Award

Besondere Anerkennung erhielt die Studentin Angela Baudach Anfang Juni durch den ihr verliehenen Frauen-MINT-Award in Bonn. Sie konnte sich mit ihrer Arbeit zum Thema Security Awareness den Sieg im Wachstumsfeld ›Cyber Security‹ sichern. Mit diesem internationalen Preis ehren audimax-Medien und die Deutsche Telekom Frauen, die wissenschaftlich im MINT-Bereich forschen, für besonders gelungene Arbeiten. Dieses Jahr wurde der internationale Preis zum vierten Mal verliehen. Im Interview erzählt Angela Baudach von ihren Erfahrungen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim und ihrem Sieg beim Frauen-MINT-Award.

Wieso haben Sie sich für ein duales Studium an der DHBW entschieden?

Mir hat das etablierte Konzept der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) gefallen und die Möglichkeit meine Erfahrungen vom Studium in der Praxis anzuwenden. Außerdem hat mich die Aussicht angesprochen, exakt in dem Feld zu arbeiten, in dem man auch studiert hat. Insbesondere im Nachhinein habe ich gemerkt, wie wertvoll die Praxiserfahrung war, die ich während meines Studiums sammeln konnte.

Woher stammt Ihr Interesse am International  Management for Business and Information Technology (IMBIT)?

Als interdisziplinäres Fach verbindet IMBIT meine Interesse an Logik und  Mathematik mit internationalen Komponenten und wirtschaftlichen Aspekten. Letztere werden insbesondere auch von tatsächlichen Ausführung begleitet und bleiben nicht bloß theoretische Überlegungen.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit der DHBW Mannheim gemacht?

Die Lehrinhalte waren schon sehr umfangreich, wodurch man jedoch bestens mit allen nötigen Grundlagen für ein Masterstudium ausgestattet ist – oft werden im Master schon bekannte Modelle aufgegriffen.

Was meine Kommilitonen betrifft, kann ich sagen, dass viele während dieser drei Jahre zu guten Freunden geworden sind und ich durch die bunte Mischung an Studierenden Einblicke in viele andere Unternehmen bekommen konnte.

 

Wie studiert bzw. arbeitet es sich als Frau in einem eher männerdominierten MINT-Themenfeld?

Ich habe es als sehr entspannt empfunden.  Komplikationen entstehen nicht häufiger als in anderen Berufsfeldern und man bekommt viel Anerkennung für seine Arbeit.

 

Worum geht es in Ihrer Bachelorarbeit im Allgemeinen?

Thema meiner Bachelorarbeit war die Untersuchung der internationalen Einflüsse auf Kampagnen zur Sensibilisierung für Sicherheitsthemen von Mitarbeitern. In anderen Worten: Wie muss ich meine Kommunikation und Kommunikationselemente anpassen, um alle (internationalen) Mitarbeiter durch meine Kampagne zu erreichen? Wie schaffe ich es, dass weder der Mitarbeiter aus Indien, noch die Mitarbeiterin aus Spanien, noch derjenige aus Japan sein Passwort weitergibt oder auf Phishing-Links klickt? Was gilt es also beim Entwurf internationaler Sicherheitskampagnen zu beachten?

 

Wie kam es zur Teilnahme am Frauen-MINT-Award? Wie war Ihre Reaktion, als Sie von Ihrer Anerkennung durch den Frauen-MINT-Award erfuhren?

Martin Ziegler, Dozent an der DHBW, hat mich darauf aufmerksam gemacht. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon nicht mehr an der DHBW studiert. Das Tolle hier ist, dass die Betreuung einiger Dozenten auch über das Studium hinausgeht.
Als ich von der Anerkennung durch den Award erfuhr, war ich mehr als erfreut – ich konnte es zunächst gar nicht glauben. Es tut wahnsinnig gut, zu sehen, dass die Bachelorarbeit auch außerhalb des eigenen Unternehmens und der DHBW so eine große Anerkennung findet. Dann werden die vielen Stunden Arbeit belohnt und man weiß, dass die Arbeit Hand und Fuß hat sowie den Kern der Zeit trifft.

 

Womit beschäftigen Sie sich im Moment?

Im Moment studiere ich per Fernstudium Wirtschaftswissenschaft im Master an der Fernuniversität Hagen; aktuell bin ich bei der Ausarbeitung des Masterarbeitsthemas.
Beruflich bin ich weiterhin in meinem Ausbildungsunternehmen DXC Technology tätig und dort auch im Umfeld meines Bachelorarbeitsthemas, Security Awareness.

 

Wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft vor?

Ich plane das Masterstudium innerhalb des nächsten Jahres abzuschließen. Anschließend möchte ich erst einmal geregelt arbeiten und reisen.

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