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16.04.2018

Girls'Day 2018: Auf den Spuren von Ada Lovelace - Technische Studiengänge und Berufsfelder der Zukunft an der DHBW Mannheim live erleben

Der erste Programmierer war eine Frau und die erste standardisierte Programmiersprache "Ada" wurde nach ihr, der britischen Mathematikerin Ada Lovelace (1815 bis 1852), benannt. Höchste Zeit also, dass auch heute junge Frauen selbstbewusst die Bereiche IT, Technik und Naturwissenschaften stärker für sich erobern. Seit 2001 öffnen am Girls'Day daher Unternehmen, Institutionen und Hochschulen ihre Türen ganz gezielt für neugierige Mädchen, um Interesse für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge und weiblichen Pioniergeist zu wecken. Unter dem Fokus "Technische Studiengänge hautnah erleben", beteiligt sich die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim mit zwei spannenden Tagesprogrammen am Girls'Day am 26. April, die einen umfassenden Einblick in die Welt der Technik erlauben. Schnuppervorlesung, Campusführung, eigene Versuche an technischen Anlagen und der Erfahrungs- und Informationsaustausch zu Studium und Berufsperspektiven für Frauen in der Technik erwartet die Teilnehmerinnen. In beiden Programmen sind noch einige Plätze frei.

Am Campus Coblitzallee der DHBW Mannheim startet das Programm um 9:30 Uhr mit einem Erzähl-Café – in lockerer Atmosphäre berichten Studentinnen und Ingenieurinnen über ihren abwechslungsreichen Studien- bzw. Berufsalltag. Nach einer Campusführung und einer Schnuppervorlesung im Studiengang Maschinenbau werden sich die Teilnehmerinnen aktiv mit dem 3D-Druck, der Funktionsweise einer Infrarot-Kamera und automatisierten Produktionsprozessen beschäftigen und einige kleinere Versuche selbst vornehmen.

Auch am DHBW Standort in Eppelheim wird wie immer an der DHBW die Praxis großgeschrieben. Der Tag startet hier um 10:00 Uhr mit einer Campusführung durch die weitläufige Laborlandschaft und einer Schnuppervorlesung im Bereich Technik. Anschließend werden die Teilnehmerinnen auch hier selbst kleine technische Aufgaben lösen. Beispielsweise stehen das Lasern eines Gegenstands aus Plexiglas, die Steuerung eines Roboters und Untersuchung einer Abgasanlage eines Motors auf dem Programm. Ein Highlight wird sicherlich die Probefahrt im Rennsimulator des CURE-Projektes sein – ein interdisziplinär ausgerichtetes Studienprojekt, bei dem rund 80 Studierende gemeinsam ein elektrisch angetriebenes Rennfahrzeug, entwickeln, bauen und im Rahmen der Formula Student auf die Rennstrecke bringen.

Der Girls’Day findet deutschlandweit am 26. April 2018 statt und soll jungen Schülerinnen ab der Klassenstufe 5 die Möglichkeit geben, in Berufszweige zu schnuppern, die hauptsächlich als männlich oder von Männern dominiert angesehen werden. Dabei sollen nicht nur Vorurteile gegenüber bestimmten Berufen abgebaut werden, sondern auch der Spaß und das Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Arbeitsfeldern vermittelt werden.

Der Girls’Day wurde 2001 ins Leben gerufen, um dem Fachkräftemangel in vor allem technischen und techniknahen Bereichen vorzugreifen, indem mehr Mädchen und junge Frauen ihr Potential auch in diesem Bereich erkennen und dort ihre Zukunft sehen. Denn junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung, wählen aber nach wie vor viel zu selten ein Studium oder eine Ausbildung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich.

„Wir möchten den Girls’Day nutzen, um Begeisterung für Technik bei jungen Frauen zu wecken, ihnen die Vielfältigkeit des Berufs Ingenieurin aufzuzeigen und vor allem um sie zu ermutigen, sich für einen technisch orientierten Studiengang zu interessieren und sich im Idealfall auch dafür zu entscheiden“, erläutert Prof. Dr. Andreas Föhrenbach, Prorektor und Leiter der Fakultät Technik das Engagement der DHBW Mannheim am im Jahr 2017 mit über 100.000 Teilnehmerinnen und mehr als 10.000 Aktionen weltweit größten Berufsorientierungsprojekt. Die Berufsperspektiven gerade für Frauen seien im technischen Umfeld hervorragend und was die Quote angehe, herrsche hier unbedingt Nachholbedarf. Frauen sollten sich seiner Ansicht nach nicht scheuen, hier Fuß zu fassen, denn die Voraussetzungen brächten sie nach der Schule genauso mit wie ihre männlichen Kollegen.

Weitere Informationen und die Online-Anmeldung zu den kostenfreien Veranstaltungen sind über die Radarfunktion unter www.girls-day.de leicht zugänglich.

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