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26.10.2017

Hybrid A7 h-tron

Auf Einladung des Clusters Elektrochemie (ELCH) hielt Dr. René van Doorn am 16.10.2017 im Colloquium Duale einen Vortrag zum Einsatz der Brennstoffzellentechnik bei Audi. Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Volker Schulz, dem Prodekan der Fakultät Technik und Mitglied im Cluster ELCH, erklärte Herr van Doorn, Entwickler in der Brennstoffzellenabteilung im Audi-Werk Neckarsulm, im gut besuchten Heinrich-Vetter-Hörsaal, was die Technik bereits kann und wo ihre Grenzen liegen.

Nach einer kurzen Beschreibung über den Aufbau einer Brennstoffzelle – durch einen elektrochemischen Prozess wird Energie erzeugt, quasi eine umgekehrte Elektrolyse von Wasser – wurde am Beispiel des A7 h-tron ein hybridisiertes Brennstoffzellen-Fahrzeug vorgestellt. Denn auch ein Brennstoffzellen-Fahrzeug ist mit einer Batterie, meist eine Lithium-Ionen Batterie, ausgestattet. An anschaulichen Bildern erklärte Herr van Doorn, wie das System technisch verbaut wurde, welche Errungenschaften bisher bei diesem alternativen Antrieb erzielt werden konnten und wo weiterhin noch Probleme bestehen, bspw. mehrere, verteilte Wasserstofftanks, die physikalischen Grenzen aufgrund der Batterie, oder auch der Achsenantrieb.  Gerade das Zusammenspiel von Batterie und Brennstoffzelle, das Hybrid-Management, ist die wichtigste Komponente, um diesen alternativen Antrieb fahr- und anschließend auch massentauglich werden zu lassen.

Auf die Frage, ob E-Autos bald in großer Stückzahl auf deutschen Straßen unterwegs sein werden, erklärte Herr van Doorn, dass es mehrere Gründe für die derzeit eher mangelnden Nachfrage durch die deutschen Kunden gebe. Neben den technischen Problemen wie bspw. die Reichweite und einer langen Ladezeit für die Batterien, sind vor allem die noch hohen Verkaufspreise für Autos mit alternativen Antrieben aufgrund der hohen Entwicklungskosten ein Absatzhemmnis. Nach Aussage van Doorns wird das Geschäft mit alternativen Antrieben für Autobauer erst rentabel – Tesla bspw. operiert derzeit noch mit hohen Verlusten –, wenn diese auf die vorhandenen Fahrzeugklassen eingepasst werden können. Derzeit ist dies aufgrund der Größe des Hybridantriebs nur in Oberklasse-Modellen möglich, daran wird aber derzeit aktiv gearbeitet. 

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