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19.07.2019

„Industrie 4.0: Keinesfalls allein ein Aufgabenfeld für Informatiker“

WISU – das Wirtschaftsstudium 5/19, S. 567 – 574

Die Analyse arbeitet unter anderem folgende zentrale Punkte heraus:

·      Industrie 4.0 ist keinesfalls allein eine Frage der Informatik, sondern muss in seinen vielfältigen Dimensionen begriffen werden – insbesondere auch hinsichtlich des zentralen Erfolgsfaktors Mensch.

·      Das Thema hat auch eine starke außenpolitische Dimension. So muss Deutschland, wie Europa insgesamt, auch bei Industrie 4.0 eine Strategie bezüglich der massiven chinesischen Bestrebungen zur globalen Ausweitung des technischen, wirtschaftlichen und politischen Einflusses entwickeln.

·      Die vordringlichen Aufgaben im Umfeld von Industrie 4.0 reichen vom Datenschutz und dem Ausbau der öffentlichen Infrastruktur (also moderne Strom- und Kommunikationsnetze), über den Einigungsprozess beim IT-Ökosystem, die Einbindung in der Wertschöpfungskette und den Kontrollverlust, bis hin zur Hierarchie Mensch-Maschine.

·      Industrie 4.0 verspricht enorme Vorteile hinsichtlich reduzierter Kosten, hoher Flexibilität, kurzen Vorlaufzeiten, kleinen Losgrößen, erweitertem Dienstleistungsanteil der Produktion und attraktiven Arbeitsbedingungen.

·      Um die Vorteile von Industrie 4.0 zu realisieren, muss eine Vielzahl an Aufgaben angegangen werden; im technischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereich.

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