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01.12.2017

Mit Studienprojekt ins Schwarze getroffen - Vier DHBW-Studierende überzeugen mit Bogenkonfigurator

Inzwischen haben die Studierenden des Projekts Bogenkonfigurator ihr Studium erfolgreich beendet. Doch zur Absolventenverabschiedung, der Night of the Graduates haben sie sich nochmal getroffen: Jannis Stegmann, Daniel Kalbert, David Blümlinger, Maurice Tank (v.l.n.r.)

Beim Bogenschießen kommt es auf Zielsicherheit und eine ruhige Hand an – aber auch auf das richtige Material. Rudi Weicks Bogenmanufaktur in Plankstadt ist hierfür eine Anlaufstelle. Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) im Studiengang Wirtschaftsinformatik haben mit ihm für ihr Projekt einen sogenannten „Bogenkonfigurator“ erstellt, der es Kunden ermöglicht, sich einen individuellen Bogen zusammenzustellen. Der große Vorteil: Die Sportbögen sind optisch einzigartig und somit ‚quasi’ Unikate. Das Studienprojekt wurde bereits im Sommer erfolgreich abgeschlossen und jetzt ist der neue Konfigurator auch in die Homepage von Rudi Weicks Bogenmanufaktur eingebunden.

Im fünften und sechsten Semester zeigen Studierende des Studienganges Wirtschaftsinformatik, dass sie ihre im Studium erworbenen Kenntnisse in praktischen Beispielen umsetzen können. Der Kurs von Prof. Dr. Thomas Holey, Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik Studienrichtung Software Engineering, programmierte hierfür in Kleingruppen unter anderem einen „Spieltage-Manager für Sportvereine“ oder auch ein „Versicherungs-Vergleichs-Portal“. Das studentische Team von David Blümlinger, Daniel Kalbert, Jannis Stegmann, und Maurice Tank machte sich den Bogenkonfigurator für Rudi Weicks Bogenmanufaktur zur Aufgabe. „Das Konzept stand schnell“, erklärt Tank, der als Projektmanager das Team leitete. „Jeder kennt Konfiguratoren aus großen Online-Shops – unserer sollte genauso funktionieren.“ Das heißt, Kunden können das Produkt online aufrufen und begutachten, Modelle aussuchen, diese individuell gestalten und abschließend direkt über den Konfigurator bei der Bogenmanufaktur bestellen. Bei der Umsetzung war jeder Studierende für einen Bereich verantwortlich. So übernahm Tank neben der Teamleitung sämtliche Abstimmungsprozesse und die Kommunikation; Kalbert erstellte die 3D-Modelle der Bögen und bearbeitete die Texturen der verschiedenen Materialien; Stegmann entwarf und entwickelte die für Kunden sichtbare Webseite und Blümlinger befasste sich mit der Architektur und der Entwicklung der Plattform, die hinter der Applikation steckt. Prof. Dr. Holey stand den Studierenden während der Realisierungszeit beratend zur Seite.

Mittlerweile sind die zwei Bogenmodelle digitalisiert und in jeweils ca. 30 Einzelteile unterteilt, die mit über 50 verschiedenen Holztexturen kombiniert werden können. Dadurch ergeben sich rund 3,65 Billiarden potentielle Möglichkeiten – genug Spielraum, um zahlreichen Kunden einen Bogen zu bieten, der genau ihren Wünschen entspricht. „Ich glaube, wir haben mit unserem Bogenkonfigurator voll ins Schwarze getroffen“, erzählt Tank. „Denn wenn Rudi im Konfigurator ‚herumprobiert‘, dann vergisst er die Zeit. Das zu sehen, macht uns richtig stolz.“ Und Rudi Weick ist davon überzeugt, dass seine Kunden durch die 3D-Visualisierung eine viel bessere Vorstellung des Bogens bekommen, den sie zusammenstellen.

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