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27.11.2018

Night of the Graduates - Glamouröser Abschied für die Absolventinnen und Absolventen der DHBW Mannheim

Unter dem Motto „Aufbruch in neue Welten“ erleben über 7.000 Gäste eine rauschende Partynacht im Mannheimer Rosengarten

Das SAP Sinfonieorchester in Begleitung des Startenors Thomas Kiessling, der bekannte Finanzexperte und Bestsellerautor Dirk Müller, als Keynotespeaker, Live-Musik auf fünf Bühnen, Walking Acts, roter Teppich und eine grandiose After-Show-Party mit DJ Olde bildeten vergangenen Freitag im glanzvollen Ambiente des Mannheimer Rosengartens erneut den feierlichen Rahmen für die Verabschiedung von über 1.800 Absolventinnen und Absolventen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim. Bereits seit über 20 Jahren laden die DHBW Mannheim und ihr Freundeskreis zur Night of the Graduates, einer in der Hochschullandschaft nahezu einzigartigen Veranstaltung ein. In diesem Jahr feierten über 7.000 Gäste - Familienangehörige, Freunde und Vertreterinnen und Vertreter der Dualen Partner den erfolgreichen Bachelor-Abschluss der jungen Menschen.

Das multimedial gestaltete Grand Opening mit Keynote-Speech von Dirk Müller musikgewaltig untermalt vom SAP Sinfonierorchester begleitet von Tenor Thomas Kiessling und der Ehrung der "Besten der Besten" spielte gekonnt mit dem diesjährigen Motto "Aufbruch in neue Welten" und bildete nur einen der zahlreichen Programmpunkte der sehr langen Partynacht. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte ausgelassene Stimmung und die Gäste feierten bei Live-Musik von Den Herren Kraft & Krebs, Acoustic Pieces, Rumbacoustic, den Lounge Wizards, der Singer-Songwriter-Combo Jetzt & Hier, den beiden regionalen Nachwuchsbands Cinemagraph und All That We Are und schließlich DJ Olde. Einen Hörgenuss der besonderen Art bot darüber hinaus das musikalische Cross Over von Klassik bis Pop, bei dem die Musiker des SAP Sinfonieorchesters gemeinsam mit den Startenor Thomas Kiessling das Publikum mit einem musikalischen Feuerwerk von italienischen Arien bis hin zu unvergessenen Melodien aus der Filmgeschichte verwöhnten.

Einer schönen Tradition folgend ließ es sich die DHBW Mannheim auch dieses Jahr nicht nehmen, den Erfolg ihres diesjährigen Abschlussjahrgangs standesgemäß mit der inzwischen legendären Night of the Graduates zu feiern. Über 1.800 Absolventinnen und Absolventen der Studienbereiche Technik und Wirtschaft erhielten im herrlichen Ambiente des Mannheimer Rosengartens ihre Bachelor-Urkunden und Zeugnisse und feierten mit über 7.000 Gästen den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums. Dabei bildete das diesjährige Motto der Night of the Graduates "Aufbruch in neue Welten" sowohl inhaltlich als auch übertragend eine Kernbotschaft, denn die Absolventinnen und Absolventen sind an einem wichtigen Wendepunkt in ihrem Leben angekommen. Vor ihnen liegt eine Fülle an Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen. Zur Bewältigung haben sie jetzt nach dem Studium mehr Wissen, praktische Erfahrungen und Sozialkompetenzen im Gepäck, sodass sie für die Navigation durch das Leben gewappnet sind. Das goldene Steuerkreuz, was sich visuell wie ein roter Faden durch die Printprodukte, die Webseite und die am Abend gezeigten Filme zieht, steht hierfür mit großer Symbolkraft.

Grand Opening im Mozartsaal
Als erstes Highlight des Abends entführte das von Studierenden der Studienrichtung Digitale Medien multimedial gestaltete Grand Opening im Mozartsaal die Gäste in die Welt der Video-Games. Nach einer abwechslungsreichen Zeitreise vom Beginn der Spiele von damals bis hin in die virtuelle Spielewelt von heute erzählte das Chapter I des Filmzweitteilers "Unlocked" die Geschichte der Entführung eines jungen Mädchens in die Welt der grauen Masse - Ausgang zunächst ungewiss.... "Vom Ziel weg führen tausend Wege, zum Ziel hin nur einer." Mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Georg Nagler, Rektor der DHBW Mannheim in seiner Begrüßung die Night of the Graduates und gratulierte den frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen zum Erreichen ihres persönlichen Ziels des erfolgreichen Bachelor-Abschlusses. Sicher habe man ihnen in den letzten drei Jahren viel abverlangt - die Fülle der Fächer sei schon einer mitunter bedrohliche wirkende Intensivbehandlung gleichgekpmmen. "Heute aber ist ein zentrales Lebensziel erreicht - und es ist ein gutes Ziel" führt er fort. "Doch Sie halten nur kurz inne und brechen dann erneut auf." Gerichtet an die Eltern und Freunde der Absolventinnen und Absolventen betonte er: "Sie waren ein unschätzbarer Rückhalt - gerade in Momenten, wo es mal nicht so rund lief. Wer sich die Zeit nimmt, um Sorgen zu teilen, der soll auch die Zeit zum Feiern teilen." Schließlich forderte er den Abschlussjahrgang auf, auch zukünftig Bildung, gerade auch Allgemeinbildung, nicht beiseite zu legen. "Esprit, Geist, Beredsamkeit und Charme finden sich nicht auf dem Smartphone - Führungsanspruch, Führungsverantwortung und guten Führungsstil auf keiner App. Sorgen Sie durch Bildung für einen wachen Verstand. Sie müssen sich schon selbst auf Bildung einlassen - dann hat angesichts ihrer Persönlichkeit etwa die Künstliche Intelligenz keine Chance, den Menschen an den Schlüsselstellen einer humanen Gesellschaft zu ersetzen." Gleichzeitig dankte er den Dualen Partnern, die in die Bildung junger Menschen vertrauen. "Wer in duale Studienplätze investiert, erntet eine Rendite, die erheblich besser ist als die lausigen Zinsen jeder Anleihe", betont er und appellierte, auch weiterhin in Studienplätze als eine der besten Anlage der Zukunft zu investieren. Die DHBW sei die einzige Hochschulart, die alle Ausbildungsunternehmen als Duale Partner gleichberechtigt ich ihren Gremien habe. Alle Hochschulangehörigen stellen sich somit permanent dem Dialog mit der Wirtschaft und das halte die Hochschule immer auf Höhe der Anforderungen der modernen Industriegesellschaft. Die statistischen Zahlen seien beeindruckend und belegen das einmalige Erfolgsrezept der Dualen Hochschule - oft kopiert und nie erreicht. Auch zukünftig werde sich die Hochschule engagiert weiterentwickeln.

An seine Begrüßungsrede schlossen sich die Gratulation des Mannheimer Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz und der Chapter II des Films "Unlocked": Die graue Masse wird dank Wissen, Cleverness und Teamgeist besiegt, das Mädchen gerettet. Happy End! Das Orchester unterstrich die wunderbar erzählte Geschichte mit Vangelis "Conquest of Paradise" und Klaus Badelts "Pirates oft he Caribeans". Gebannt lauschte das Publikum der daran anschließenden Keynotespeech von Dirk Müller, der in seiner Rede "Es ist Eure Welt - macht was draus" der jungen Generation Mut machte, die vielfältigen Möglichkeiten, die das Leben bietet zu ergreifen. Gerade dann, wenn sie ungewöhnlich erscheinen, nicht gradlinig sind, sollte man offen sein und sich den Herausforderungen stellen.

In die Reihe der Gratulanten reihte sich schließlich Lorenz Freudenberg, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises der DHBW Mannheim ein, der in seinem Grußwort zum einen die Bedeutung von Bildung und lebenslangem Lernen, zum anderen aber auch den besonderen Wert von Freundschaften, die man während des Studiums geknüpft hat, betonte. Doch dann standen die Absolventen im absoluten Mittelpunkt! Und was wäre da passender zur Einstimmung der Ehrung der "Besten der Besten" als die Queen-Hymne "We are the Champions" in der Orchesterversion stimmgewaltig begleitet von Tenor Thomas Kiessling und Rainer Kraft. An rund 40 Absolventinnen und Absolventen wurden Auszeichnungen und Preise für die beste Leistung innerhalb ihrer Studienrichtung vergeben. Der Freundeskreis prämierte ausgewählte Bachelor-Arbeiten, ÖVA-Stiftung und erstmalig die Willi und Lily Blümel Stiftung übergaben Preise als Zeichen der Nachwuchsförderung. Schließlich wurden die besonderen Studierendenprojekte "LoChemotive", die von einer chemischen Reaktion angetriebene Lok, die Roboterfußballmannschaft der DHBW Mannheim die TIGERS und das Formular Student Team CURE gewürdigt. Alle Preisträgerinnen und Preisträger schritten unter großem Applaus über den roten Teppich auf die Bühne. Charmant durch das kurzweilige Programm führte, wie bereits im Vorjahr, Prof. Dr. Michael Schröder, Professor im Studiengang BWL-Spedition, Transport und Logistik der DHBW Mannheim. Udo Jürgens "Heute beginnt der Rest Deines Lebens" von Orchester, Kiessling und den Sängern der Band Die Herren Kraft & Krebs temporeich interpretiert rundete das Grand Opening ab und war nicht nur als Aufforderung zum Feiern zu verstehen, sondern galt im übertragenden Sinn auch den Absolventinnen und Absolventen, ab jetzt neue Chancen zu ergreifen und sich nicht aufhalten zu lassen.

Party all Night long...
Während für die einzelnen Studiengänge im Anschluss an das Grand Opening die feierlichen Übergaben der Bachelor-Urkunden fortgesetzt wurden, begann parallel das hochkarätige und abwechslungsreiche Unterhaltungs- und Musikprogramm: Mit dabei waren dieses Jahr die Walking-Acts Acoustic Pieces - das Mädchen mit dem weißen Kontrabass und Rumbacoustics, die das Publikum zum spontanen Mitmachen animierten, sowie Die Herren Kraft & Krebs mit Band, die den Musensaal buchstäblich zum Kochen brachten. Die regionalen Nachwuchsbands Cinemagraph und All That We Are boten eine interessante Mischung aus Indie Rock, Alternative und Britpop; Jetzt & Hier präsentierte gefühlvoll und mit viel Esprit ihre eigenen Songs und viele bekannte Rhythmen. Für die Klassikfans unter den Gästen lud das SAP Sinfonieorchester unter Leitung von Johanna Weitkamp und in Begleitung des Tenors Thomas Kiessling zu einem exquisiten Konzert im Mozartsaal ein. Zentraler Treffpunkt bildete erneut die Bar mit Cocktail-Robotern vor der Kunstwand - bis in die Morgenstunden traf man sich hier um seinen Bachelor, Wiedersehen oder auch Abschied und Aufbruch zu feiern. Die After-Show-Party mit DJ Olde im Musensaal machte den Abend sicher für nicht wenige unvergessen. Bis in die frühen Morgenstunden ein cooler Dancefloor für alle unermüdlichen Nachtschwärmer.

Abwechslung im Partyprogramm boten außerdem die erfolgreichen Studienprojekte TIGERs und CURE. Bei einem von künstlicher Intelligenz gesteuerten Match von kleinen Robotern auf dem Spielfeld der Roboterfußballmannschaft der Robocup-Tigers oder auch bei einer Runde im Fahrsimulator der rennsportbegeisterten Studierenden, die mit ihrem entwickelten E-Rennwagen Gudrun dieses Jahr bei der Formula Student u.a. in Hockenheim dabei waren, war mehr als Geschicklichkeit gefragt. Roter Teppich und Fotobox luden zum ultimativen Erinnerungsfoto ein.

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