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23.01.2019

Prof. Dr. Georg Nagler bleibt Rektor der DHBW Mannheim

Prof. Arnold van Zyl (Präsident der DHBW) gratulierte Prof. Dr. Nagler als einer der Ersten zur zweiten Amtszeit

Die Vertreterinnen und Vertreter des örtlichen Hochschulrats bei ihrer Sitzung am 22. Januar

Der Örtliche Hochschulrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim bestätigte in seiner Sitzung am 22. Januar Rektor Prof. Dr. Georg Nagler in seinem Amt. Damit übernimmt er für weitere sechs Jahre die Hochschulleitung des zweitgrößten Standorts der DHBW.   Digitalisierung, Industrie 4.0, hohe Studierendenzahlen, knappe Finanzmittel, Qualitätssicherung, Reakkreditierung und der Aufbau einer lebendigen Forschungskultur prägten seine ersten Jahre an der DHBW Mannheim in der Metropolregion Rhein-Neckar und auch in Zukunft will er noch einiges bewegen. Zentrale Themen bleiben die strategische Ausrichtung des Studienangebots an den Anforderungen einer modernen Wirtschaft sowie der Ausbau von Forschungsstrukturen mit dem Ziel eines effizienten Technologietransfers zwischen Hochschule und Unternehmen. Damit eng verbunden ist die räumliche Zusammenführung der DHBW Mannheim an einem Bildungscampus in Neuostheim, der Ausbau des Qualitätsmanagements und der große Themenkomplex zur Verbesserung der sog. Einstiegskompetenzen von Schülerinnen und Schülern in ein duales Studium. Die Wahl bedarf noch der Zustimmung der zentralen Hochschulgremien.

Mit der Wahlentscheidung für eine zweite Amtsperiode von Prof. Dr. Nagler als Rektor der DHBW Mannheim sprach der Örtliche Hochschulrat nicht nur erneut sein Vertrauen aus, sondern würdigte gleichzeitig Naglers bisherige Arbeit. Das aus Vertretern der Dualen Partner und der DHBW Mannheim besetzte Gremium folgte damit auch der Empfehlung des örtlichen Senats, der sich bereits Mitte Dezember mehrheitlich für eine Wiederwahl des amtierenden Rektors ausgesprochen hatte.

Herzlichen Glückwunsch
Zu den ersten Gratulanten zählten die beiden Mannheimer Prorektoren Prof. Dr. Andreas Föhrenbach und Prof. Dr. Jörg Baumgart, sowie die Verwaltungsdirektorin Heike Eckert, die sich auf die Fortführung der gemeinsamen Führungs- und Managementaufgaben freuen. Auch der Präsident der DHBW, Prof. Arnold van Zyl, zeigte sich erfreut über die Wiederwahl Naglers: "Ich gratuliere Herrn Professor Dr. Nagler sehr herzlich zu seiner Wiederwahl und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Professor Nagler hat das Studienangebot des zweitgrößten Standortes unserer Hochschule in den vergangenen Jahren insbesondere auf dem so wichtigen Feld der Digitalisierung sichtbar weiterentwickelt. Seine Wiederwahl ist ein verdienter Vertrauensbeweis und ein Auftrag die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen."

Rückblick - Zukunft
Vom ersten Tag seiner Amtszeit in Mannheim hat sich der promovierte Jurist Prof. Dr. Nagler in vielen Bereichen der Hochschule engagiert. Dabei hatte er nicht nur die Weiterentwicklung von Lehre und Forschung im Fokus, sondern stets auch die Optimierung der dazu erforderlichen Rahmenbedingungen, sei es in Form von Lehrenden und Personal, Finanzen und Ausstattung oder auch der räumlichen Unterbringung. Die intensive Vernetzung mit den Dualen Partner, der Hochschulen in der Metropolregion Rhein-Neckar und innerhalb der DHBW, ein offener Dialog und seine Bereitschaft, Projekte innovativ und lösungsorientiert anzugehen, sind wichtige Charakteristika seines Wirkens. Viele Projekte konnte er so initiieren und erfolgreich auf den Weg bringen. Allen voran die komplette Neuausrichtung der strategischen Raumplanung mit Fokussierung auf einen Bildungscampus in Neuostheim, die finanzielle und räumliche Konsolidierung, die Verankerung der Forschungsaktivitäten in die Strukturen der DHBW, die Etablierung einer Qualitätssicherung und nicht zuletzt die konzeptionelle Weiterentwicklung des Studienangebotes. Unter seiner Führung wurde der Studienbereich Gesundheit mit dem Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften am Standort Mannheim neu eingerichtet, der Studiengang Technische Chemie entwickelt und die Studienrichtungen Data Science, e-Government, e-Health, Digital Business Management und - ganz aktuell - Cyber Security aufgebaut. Sein jüngstes Projekt, die landesweite Konzeptionierung eines Dualen Vorbereitungsstudiums "DuVo" zur Verbesserung der Einstiegskompetenzen der Studierenden an der DHBW ist ebenfalls gut angelaufen. Projekte, die Nagler auch in Zukunft fortführen will. Erst kürzlich erreichte die DHBW Mannheim die Genehmigung der Nutzungsanforderung für den Neubau eines Institutsgebäudes, dem Technikum I, am Campus Coblitzallee. Damit hat die DHBW Mannheim eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Bildungscampus erreicht. Detaillierte Planungen werden sich jetzt anschließen.

Zur Person
Dank seiner Vita, seinen vielfältigen Qualifikationen und Erfahrungen an der DHBW aber auch an anderen Hochschulen bringt Prof. Nagler sehr gute Voraussetzungen für die Ausfüllung seines Amtes mit. Als ehemaliger Prorektor der Fachhochschule Biberach und Gründungspräsident der Fachhochschule Hof verfügt er über umfangreiche Erfahrungen in der Lehre und im Hochschulmanagement. Prof. Nagler promovierte im Bereich Öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1992 erhielt er einen Ruf an die Fachhochschule Biberach, dort übernahm er 1994 das Amt des Prorektors. Im selben Jahr wechselte er als Gründungspräsident an die Fachhochschule Hof, wo unter seiner Federführung unter anderem Qualitätsstandards für Forschung und Lehre entwickelt wurden. Anschließend war er bis 2005 für vier Jahre Mitglied des Vorstandes der AOK Bayern und bis April 2008 Hauptgeschäftsführer des Bundesinnungsverbandes für Orthopädietechnik. Ab Mai 2008 gehörte er der Geschäftsführung einer mittelständischen Holding in Augsburg an, bei der er für den erfolgreichen Aufbau von insgesamt fünf Einzelunternehmen in innovativen Wirtschaftsbereichen verantwortlich war. Außerdem verantwortete er das organisatorische und hochschuldidaktische Konzept, das der Gründung der Virtuellen Hochschule Bayern zugrunde liegt und dieses Verbundinstitut aller bayerischen Hochschulen noch heute prägt. Bis zu seinem Amtsantritt zum 1. Januar 2013 an der DHBW Mannheim war er Partner der Anwaltskanzlei Hofstetter, Schurack & Partner.

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