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11.12.2018

Workshop „Schreiben und Publizieren für Promovierende“ - Handwerk für die akademische Karriere

Mitte November fand an der DHBW Mannheim ein zweitägiger Schreibworkshop für Promovierende der DHBW statt, bei dem Handwerkszeug zum Schreiben und Publizieren vermittelt wurde. Neben Promovierenden der DHBW Mannheim waren auch Teilnehmende der Studienakademien Heidenheim, Heilbronn und Villingen-Schwenningen dabei.   Die acht Teilnehmenden hatten der Referentin Dr. Daniela Liebscher im Vorfeld aktuelle Textproben geschickt, an denen sie während des Workshops weiterarbeiten konnten. Während der zwei intensiven Tage ging es um die Themen: gezielte Ansprache der Leserschaft, Definition von Kernaussage(n) definieren und die gekonnte Formulierung von Abstracts. In rotierenden Kleinstgruppen wurde diskutiert und die Teilnehmenden erhielten hierbei zu ihren verfassten Texten Feedback. Obwohl die Gruppe recht heterogen war – was Dissertationsthema als auch Promotionsfortschritt anging – konnten alle aufgrund der praxisnahen Ausrichtung des Workshops viele Impulse mitnehmen. Gerade was Techniken zum Überwinden erster Schreibhürden, das „wie geh‘ ich es jetzt an“, betraf.

„Für mich kam der Workshop zum Schreiben und Publizieren für Promovierende zum perfekten Zeitpunkt. Nachdem ich meine Datenerhebung beinahe abgeschlossen und die Themen für die drei Paper meiner kumulativen Dissertation festgelegt habe, habe ich hier gelernt, wie ich beginne zu schreiben und welche Schreibtechniken ich anwenden kann“, erklärt L. Leirich aus Mannheim.  Auch A. Jaensch (Mannheim) zeigte sich begeistert: „Der Schreibworkshop war praxisnah und ermöglichte es mir permanent an meinem aktuellen Paper zu arbeiten. Insbesondere bzgl. meiner Strukturierung habe ich wichtige Rückmeldungen und Anregungen erhalten.“

Aber nicht nur den eigenen Schreibfluss fördern, sondern auch der wichtige Aspekt der Sichtbarkeit in einer scientific community durch Publikationen stand im Fokus der DHBW Nachwuchswissenschaftler. S. Ronft (Mannheim): "Veröffentlichungen in der internationalen Scientific Community erfordern andere Herangehensweisen und Schreibstile, die durch solche Seminare gut geschult werden." Dabei werden Publikationen nicht nur für das eigene akademische Renommee verfasst, sondern auch Fördergeber verlangen immer mehr, dass über Projektergebnisse regelmäßig veröffentlicht wird. Die beiden Teilnehmerinnen aus Heilbronn, S. Wiechmann und N. Wagner, die in EU-Forschungsprojekten angestellt sind, konnten für genau diesen Aufgabenbereich der Projektarbeit Techniken mitnehmen. 

Das Feedback der Gruppe zeigt auch, dass besonders die Gruppenarbeit als sehr wertvoll empfunden wurde. H. Stanley (Villingen-Schwenningen) bestätigt den gelungenen kollegialen Austausch: „Es war so organisiert, dass wir in immer neu zusammengesetzten Grüppchen unsere Schreibübungen diskutiert haben und der fachfremde Blick kann da ja manchmal Wunder bewirken.“ Auch der Austausch mit ‚Leidensgenossen‘ wurde als Mehrwert empfunden und der Wunsch nach mehr Vernetzung unter den DHBW Doktorandinnen und Doktoranden ausgesprochen.

Die inspirierende Wirkung eines solchen Workshops zeigte sich auch auf andere Weise: „Ich fühle mich nach dem Workshop motiviert, mich wieder richtig konzentriert an die Diss dranzusetzen!“ (H. Stanley, Villingen-Schwenningen )

2019 werden am ZHL mehrere Weiterbildungsangebote für Promovierende stattfinden. Der DHBW Forschungssupport informiert hierzu und steht generell als Ansprechpartner für Promovierende zur Verfügung.

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