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09.08.2016

Immer das große Ganze im Blick

Seit dem 1. Juli ist Frau Professor Dr. -Ing. Alexandra Dunz an der DHBW Mannheim tätig, ihre Schwerpunkte liegen im Bereich Thermodynamik und Energietechnik.

Was haben Sie vor Ihrem Ruf an die DHBW gemacht?

Ich habe an der Technischen Universität Clausthal Energiesystemtechnik studiert und mich bereits während des Studiums auf das Gebiet der numerischen Strömungssimulation spezialisiert. Im Anschluss an das Studium war ich zunächst bei CD-adapco als Applikations- und Supportingenieurin und anschließend bei der Toyota Motorsport GmbH im Rahmen des Formel1-Projektes als CFD Berechnungsingenieurin in der Aerodynamikabteilung tätig. Während meiner Familienpause ging ich zurück an die Hochschule, war an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt und habe in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Thema „Analyse der Stromtragfähigkeit von Hochspannungsgleichstromdurchführungen mittels thermisch elektrisch gekoppelter Analysen“ promoviert. Nach meiner Promotion wurde ich am 1.Juli 2016 an die DHBW Mannheim berufen.

Inwiefern können Studierende von Ihrem beruflichen und wissenschaftlichen Know-how profitieren?

Sowohl während meiner Tätigkeit in der Industrie als auch im Rahmen meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin habe ich sehr anwendungsorientiert gearbeitet. Die Erfolge meiner Arbeit konnte ich immer sofort sehen. Dadurch konnte ich lernen, dass auf der einen Seite das Verständnis der Grundlagen für das Fachgebiet notwendig ist und dass es auf der anderen Seite ebenso wichtig ist, eine große Problemlösungskompetenz zu entwickeln. Dieses Wissen möchte ich den Studierenden vermitteln.

Was sind die Schwerpunkte Ihrer Lehrtätigkeit?

Der Fokus meiner Lehrtätigkeit liegt in den Bereichen, in denen ich auch berufliche Erfahrungen gesammelt habe. Es sind die Fächer Thermodynamik, Wärmeübertragung, Strömungsmechanik und Energietechnik.

Wo liegen Ihre Forschungsschwerpunkte? Können Sie Forschung und Lehre kombinieren?

Mein persönlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der gekoppelten thermisch-elektrischen Untersuchung von Komponenten unter Verwendung der numerischen Strömungssimulation. Hier gilt es, neue Methoden zur Optimierung von Bauteilen und Komponenten zu entwickeln und diese dann in der Praxis anzuwenden. Auf diesem Gebiet können Methodenkompetenz und Verständniswissen in der Lehre vermittelt werden.

Was reizt Sie an Ihrer Aufgabe? Haben Sie sich ein bestimmtes Ziel gesetzt?

Mich reizt der enge Kontakt zu den Studenten, welche aufgrund des dualen Studiums direkte Anwendungen/ Fragestellungen aus der Praxis zu den einzelnen fachlichen Themengebieten haben. Ich stelle mich gerne der Herausforderung, Lehrkonzepte und Inhaltsvermittlung unter den besonderen Randbedingungen der DHBW zu entwickeln.

Was ist für Sie das Besondere an der Dualen Hochschule?

Spannend an der Lehrtätigkeit an der DHBW finde ich den unmittelbaren Kontakt mit Studenten, die kleinen Gruppen und die hohe Intensität in den Lehrveranstaltungen. Das Besondere an der Dualen Hochschule ist ganz klar die enge Verzahnung von Theorie und Praxis.

Gibt es etwas, das Sie Ihren Studierenden mit auf den Weg geben möchten (außerhalb der Lehre)?

Ich möchte die Studenten darin bestärken, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Sie sollten keine Angst vor Herausforderungen haben, sondern die Aufgaben einfach angehen. Aufgaben, Komponenten, Anlagen etc. sollten sie immer ganzheitlich betrachten und sich nicht im Detail verlieren.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Der Hauptteil meiner Freizeit gehört natürlich meinen beiden Kindern (8 und 11 Jahre), mit denen ich mich sehr gerne beschäftige und die mein Leben täglich bereichern.

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