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Maker Faire Bergstraße und Podiumsdiskussion "Maker machen Bildung - Schrittmacher für grundlegende Reformen im Bildungssystem?"

16. bis 17. September 2017 und Podiumsdiskussion am 15. September 2017, ab 19 Uhr, Karl Kübel Schule Bensheim (Diskussionsteilnehmer u.a. Prof. Dr. Föhrenbach, Prorektor und Dekan Fakultät Technik, DHBW Mannheim)

 

Maker Faire (16. bis 17. September 2017)

Ein Event für Experimentierfreudige mit Sinn für Kreativität und Originalität. Die Fakultät Technik der DHBW Mannheim beteiligt sich mit folgenden Projekten am Mitmachprogramm:

  • TIGERs - Roboterfußballmannschaft
  • CURE - Rennwagenteam der Electric Formular Student
  • Smartkicker - der Tischkicker mit Stadiumsatmosphäre
  • Cocktailmaschine, die Cocktails optimal mischt und eisgekühlt serviert
  • Thermokamera - der Hitze auf der Spur
  • E-Quad - rasant und umweltfreundlich
  • Asuro-Roboter

Weitere Informationen finden Sie hier: www.makerfairebergstrasse.de

 

 

Podiumsdiskussion "Maker machen Bildung - Schrittmacher für grundlegende Reformen im Bildungssystem?" (15. September 2017, ab 19 Uhr)

Unabhängig von dem traditionellen Bildungssystem haben sich auch in Deutschland Maker- Communities organisiert. Aus einer „Grasnarbenbewegung“ entstanden Makerspaces, Fablabs und Maker-Garagen, die heute die Community prägen. Im Mittelpunkt steht der handwerklich- kreative Umgang mit Technik. Als Gegenkultur zum noten- und prüfungsbasierten Leistungsdruck angelegt, findet hier Bildung als gemeinsamer Austausch auf Augenhöhe statt. Die Weitergabe von Wissen und Fertigkeiten, die Lust am Selbermachen verbunden mit dem Spaßfaktor, innovative Produkte zu entwickeln, sind die Essentials der Community. Die Zeitschrift „Make:“ mit einer Auflage von 36 000 Exemplaren und sogenannte Maker Faire Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen die Maker-Bewegung. Jährlich steigen die Besucherzahlen solcher Events, bei denen die Besucher mit Workshops, Vorträgen und Mitmachaktionen aktiv eingebunden sind. Im Jahre 2016 waren es in Hannover rund 16 000, in Berlin über 17 000 interessierte Besucher an einem Wochenende. In Berlin berichtete der Deutschlandfunk live von der Veranstaltung. Inzwischen konnte die Maker-Szene die Aufmerksamkeit von Bildungspolitik und Unternehmerverbänden auf sich ziehen. Dort erhofft man sich, dass die Bildungsaktivitäten der Maker die Attraktivität der MINT-Fächer erhöht und der MINT-Fachkräftebedarf auf lange Sicht gedeckt werden kann. Auch die die Gründung von Startups könnte positiv beeinflusst werden. Dem gegenüber steht die PISA-Studie, die am 6. Dezember 2016 vorgestellt wurde. Deutschland landete bei der Frage, wie viele Schüler sich eine eigene naturwissenschaftliche Karriere vorstellen können, auf dem drittletzten Platz von 72 teilnehmenden Länder.
Die Freude an Technik und Naturwissenschaften ist laut dieser Studie deutlich geringer ausgeprägt als in anderen Ländern. Im Spannungsfeld der unterschiedlichen Lernerfahrungen im traditionellen Bildungssystem und in den Maker-Communities sollen in der Diskussionsrunde folgende Fragen erörtert werden: Kann das Bildungsverständnis der Maker-Bewegung ein Impulsgeber für Bildungsreformen sein? Oder soll es lediglich als Reparaturwerkstatt zur Kompensation frustrierender Lernerfahrungen in Schule und Ausbildung dienen?

Diskussionsteilnehmer

  • Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister
  • Jürgen Kaube, Autor des Buches "Im Reformhaus. Zur Krise des Bildungssystems", Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • Dr. Thomas Schneidermeier, Vorstandssprecher Zentrum Chemie e.V., Gründer der Initiative „Schule 3.0 – Zukunftstechnologien im Unterricht“
  • Prof. Dr. Andreas Föhrenbach, Prorektor und Dekan Fakultät Technik, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
  • Paul J. Wege, Lehrer und Maker, Initiator von Machwerk Frankfurt
  • Daniel Bachfeld, Chefredakteur der Zeitschrift „Make:“

Moderation

  • Manfred Götzke, Redakteur und Moderator des Bildungsmagazins Campus & Karriere im Deutschlandfunk

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