Thursday, 22. July 2010

Neuausrichtung des Studiums der Wirtschaftsförderung an der DHBW Mannheim – mit bewährten und neuen Partnern in Richtung Zukunft

Von: Meike Tormählen

Die angespannte Haushaltslage der Kommunen und Länder macht unternehmerisches Denken auch in der öffentlichen Wirtschaft unerlässlich. Wirtschaftsstandorte zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern – gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen und geschwächter Investitionskraft der Wirtschaftsunternehmen – ist das Ziel aller Aktivitäten der lokalen und regionalen Wirtschaftsförderung.

Bereits heute und insbesondere im Zuge des demographischen Wandels wird die Wirtschaftsförderung zudem vermehrt von einem Fachkräftemangel betroffen sein. Der Studiengang Wirtschaftsförderung der Dualen Hochschule Baden Württemberg Mannheim bildet bundesweit einzigartig Fach- und Führungskräfte für diese zukunftsweisende Tätigkeit aus. Mit neuem Curriculum sowie bewährten und neuen starken Partnern bietet er jungen Studieninteressierten Perspektiven für eine Karriere in einem Umfeld für Querschnittsdenker und -strategen.

Um zukunftsfähig zu bleiben, nämlich flexibel und zeitnah auf die Bedürfnisse der privaten Wirtschaft reagieren zu können, braucht es zukünftig noch mehr Effizienz und Professionalität sowohl im Management der Verwaltungswirtschaft als auch in der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und privaten Wirtschaftsunternehmen. Hier kommt der Wirtschaftsförderung eine tragende Rolle zu. Die Erschließung neuer Gewerbegebiete sowie die zügige Abwicklung und Entscheidung aller für die Ansiedlung neuer Wirtschaftsunternehmen wichtigen Prozesse gehören zu den großen Herausforderungen für die Wirtschaftsförderung in Kommunen, Städten und Ländern. Verwaltungsabläufe müssen vereinfacht und regional über Ländergrenzen hinweg vernetzt werden, eine effiziente Nutzung der Mittel gewährleistet werden.

Ziele und Perspektiven von Politik und Wirtschaft sowie der Zielgruppen des öffentlichen und kulturellen Lebens gilt es zu berücksichtigen und auf einen Nenner zu bringen. Auf diese Querschnittsfunktion mit detaillierten Kenntnissen aller Akteure und breitem Fachwissen des privatwirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Instrumentariums bereitet das Studium der Wirtschaftsförderung an der DHBW Mannheim bestens vor.

 Integraler Bestandteil des dualen Studienmodells sind die Partner aus Institutionen und Unternehmen. Die Praxisphasen vermitteln hautnah die „Innensicht“ der Partner, deren Funktionsweise und Zielsetzungen innerhalb des kommunalen und regionalen Wirtschaftsgefüges. Sie versetzt die späteren Fachkräfte der Wirtschaftsförderung in die Lage, ihre zentrale Rolle als Mittler zwischen öffentlicher Verwaltung und Privatwirtschaft wahrzunehmen. So baut auch die Stadt Mannheim bei der Nachwuchsgewinnung junger Wirtschaftsförderer auf die DHBW. Mit ihrer zentralen Lage und den damit einhergehenden besten infrastrukturellen Voraussetzungen bleibt die Metropolregion auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten attraktiv für die Niederlassung und den Ausbau vieler Branchen. Hierfür setzt sich die Mannheimer Wirtschaftsförderung neu aufgestellt und mit neuer strategischer Ausrichtung erfolgreich ein. „Die Stadt Mannheim agiert mit der Neuausrichtung und personellen Aufstockung der Wirtschaftsförderung auf die Herausforderungen der aktuellen angespannten Wirtschaftslage proaktiv. Die öffentlichen Haushalte bewegen sich in dem Dilemma zwischen erhöhten Anforderungen an die kommunalen Institutionen vonseiten der Wirtschaftsunternehmen einerseits und mangelnden Ressourcen aufgrund stockenden Wirtschaftswachstums anderseits. Weil wir die Neuaufstellung – unter anderem mit einer Erhöhung der personellen Ressourcen – wagen wollen und erste Erfolge direkt darauf zurückführen, blicken wir aktuell optimistisch in die Zukunft Mannheims als wachsendem Wirtschaftsstandort“, erläutert Dr. Wolfgang Miodek, stellvertretender Fachbereichsleiter Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim.  Insbesondere Unternehmen der Kreativwirtschaft, der Medizintechnik und der Logistikbranche stünden im Fokus des Mannheimer Standortausbaus. „Für die immer anspruchsvoller werdenden Schnittstellenfunktionen brauchen wir Fachleute, die sich sowohl in der Betriebswirtschaft als auch in den Verwaltungswissenschaften auskennen. Unsere Mitarbeiter müssen multiperspektivisch denken und handeln“, so Miodek weiter, „die Bewerber kommen aber häufig von der einen oder anderen Studienrichtung. In diesem Sinne schätzen wir die Zusammenarbeit mit den Studierenden und zukünftigen Absolventen der Dualen Hochschule Mannheim insbesondere in Hinblick auf die umfassende, alle relevanten Instrumentarien einschließende theoretische und praxisorientierte Studienausrichtung.“

 Professor Dr. Rolf Strittmatter, Studiengangsleiter dieses bundesweit einzigen grundständigen Studienangebots, ist es gelungen, weitere starke Partner mit ins Boot zu holen: Neben Mannheim bieten auch die Städte Stuttgart, Heidelberg, Karlsruhe, Teningen und Mosbach oder die Regionen Bergstrasse und Bodensee in ihren Abteilungen für Wirtschaftsförderung Ausbildungsplätze für Studenten dieser Studienrichtung an: „Wir genießen mit unserem Standort innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar das große Glück der absolut geeigneten Lage. Die Duale Hochschule hat hier eine riesige Auswahl an starken Partnern, deren Anzahl aufgrund dieses strategisch günstigen Standorts immer weiter anwächst,“ fasst Rolf Strittmatter die erfreuliche Situation zusammen und unterstreicht die guten Karriereaussichten der Absolventen seines Studiengangs: „Gerade jetzt, wo die Krise die wirtschaftliche Entwicklung ins Stocken gebracht hat, wird es den Kommunen bewusst, wie wichtig der Standortausbau ist. Mannheim hat dies nicht zuletzt mit der erfolgreichen Neuausrichtung seiner Wirtschaftsförderung bewiesen. Für die Entwicklung und Sicherung der ansässigen Unternehmen sowie der Ansiedlung neuer nationaler und internationaler Firmen wird den Aktivitäten der Wirtschaftsförderung heute eine nicht unbedeutende Rolle zugeschrieben. Unsere Partner erhalten durch die Kooperation mit der Dualen Hochschule die Möglichkeit, die Studieninhalte nach ihren Bedürfnissen mit zu gestalten. Der zukünftig zu befürchtende Fachkräftemangel wird für diese Institutionen abgemildert, da wir ihnen die geeigneten, weil rundum qualifizierten Fachkräfte für die Zukunft zuleiten.“ 

Das neue Curriculum des Studiengangs berücksichtigt die aktuellsten Trends in Wirtschaft, Politik und Verwaltung und baut diese in die Vermittlung der Theorie ein. So stehen für den Studienbeginn am 1. Oktober die neuen Profilfächer „Mittelstandsförderung“, „E-Government“, Städtebau/Raumplanung“, „Standortmarketing“ sowie „Stadt- und Regionalökonomie“ auf dem Lehrplan.  „Wir bilden die berufliche Realität in unseren Lehrinhalten unmittelbar, das heißt  praxis- und zeitnah, ab. Die Praxisphasen bereiten unsere Studierenden per se auf ihr späteres Berufsleben vor. Sie erwerben an ihrem Einsatzort Kenntnisse und Fähigkeiten, um die komplexen Anforderungen an ihrem Arbeitsplatz bereits während der Praxisphasen ihres Studiums kennen zu lernen und zu verinnerlichen“, kommentiert Strittmatter.  

Zum Semesterstart am 1. Oktober sind noch Studienplätze frei.

Informationen zum Studium an der DHBW Mannheim und zum Studiengang Wirtschaftsförderung finden Sie auch im Internet unter www.dhbw-mannheim.de.

 

Kontakt für Studieninteressierte und Unternehmen
DHBW Mannheim
Studienrichtung Wirtschaftsförderung 
Prof. Dr. Rolf Strittmatter
Coblitzallee 1-9, 68163 Mannheim
Telefon 0621 / 41 05 – 1611

rstrittmatter(at)dhbw-mannheim.de

Medienkontakt                                                                 

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Meike Tormählen                                                                             
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   Veranstaltungen

DHBW Mannheim auf der Sprungbrett in Ludwigshafen

Die Ludwigshafener Messe für Ausbildung, Studium & Weiterbildung

10. und 11. September 2010, Friedrich-Ebert-Halle, Ludwigshafen


DHBW Mannheim in Saarbrücken

"Abi - was dann?"

Dienstag, 28. September (9-16 Uhr) und Mittwoch, 29. September 2010 (8-16 Uhr), Congresshalle, Hafenstraße Saarbrücken


 

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